Ein alter Freund von Papa Maurizio erzählte uns, dass er manchmal in der Osteria von seinen Freunden aufgezogen wurde, weil er so viele kleine Kinder zu ernähren hatte. Er lächelte dann immer verschmitzt und antwortete:
„Lacht nur, lacht ruhig, aber wenn meine Kinder groß sind, werde ich Millionär sein.“
Marmi Rossi: eine Familiengeschichte
Der Anfang
Ohne besondere Erfahrung im Marmorbereich, aber mit viel Enthusiasmus, hatte Papa Maurizio im Sommer 1966 die geniale Idee, mit vereinter Arbeitskraft seiner vier ältesten Söhne ein Handwerksunternehmen zu starten und mietete deshalb eine kleine Werkstatt in Ponton, in der Provinz von Verona.
Anstatt einer Lagerhalle stand auf dem Gelände eine Art Veranda mit einem Dach aus Holzbalken und Dachziegeln; wenn viel Wind wehte, fiel manchmal ein Ziegel herunter.
Sie wurde 1966 vom Hochwasser der Etsch überflutet.
Es gab keine Arbeitsstundenbegrenzung: wir arbeiteten immer, auch nachts. Papa Maurizio kümmerte sich um die Aufträge und ums Finanzielle, d.h. er musste dafür sorgen, dass die Kunden zahlten (was nicht immer selbstverständlich war).
Erste Schritte zur Expansion
Im Herbst 1969 fand der Umzug nach Volargne statt, wo wir mit enormen Opfern und vielen Wechseln eine neue Halle bauten. In den 70er Jahren expandierte der deutsche Markt und so mangelte es uns nicht an Arbeit.
Das führte dazu, das wir aus der handwerklichen Dimension heraustraten, Mitarbeiter einstellten und neue Hallen errichteten.
In den frühen 80er Jahren nahm die Arbeit weiter zu und wir nutzten eine gute Gelegenheit, um in Cavaion ein Gelände mit den ersten 18.000 Quadratmetern zu erwerben. Zehn Jahre lang wurde an zwei verschiedenen Standorten gearbeitet: in Volargne und in Cavaion.
1989 wurde das Sägewerk mit zwei Granit-Rahmensägen gebaut und in den darauffolgenden Jahren kamen weitere sechs hinzu.
Der Markt veränderte sich: die Nachfrage nach Marmor ging zurück, während die nach Granit stieg.
Neues Outfit: Marmi Rossi SpA
Nach 25 Jahren war der Standort in Volargne nicht mehr zeitgemäß: es gab nicht genügend Platz und die Maschinen waren veraltet.
Deshalb entschieden wir uns, zusätzlich 22.000 Quadratmeter in Cavaion zu erwerben und eine neue Halle mit modernen Maschinen zu bauen, um die Produktion zu erhöhen.
Mit der Einweihung im Juni 1994 begann ein neuer Abschnitt: das alte Werk in Volargne wurde - nicht ohne Bedauern – verkauft und aus der Firma Marmi Rossi srl wurde das Unternehmen Marmi Rossi SpA.
In dieser Zeit begann auch die Produktion von Fliesen, einem innovativen Produkt, bei dem wir absolute Pioniere waren.
Cavaion Veronese, 1994
Gegenwärtig
2010 wurden 5.500 Quadratmeter Photovoltaik-Paneele auf den Dächern der Lagerhallen installiert, die 750 kW produzieren.
2017 haben wir das neue Bürogebäude eingeweiht, das nach der Idee unserer Architektin entstanden ist, die sich Granitblöcke vorgestellt hat: zwölf verschiedene, aufeinander gestapelte Blöcke mit unregelmäßigen Formen, genauso wie sie auf unserem Firmengelände stehen, die durch lange Glasfronten voneinander getrennt sind und die Freiräume zwischen den Blockreihen widerspiegeln sollen.
Im Laufe der Jahre hat sich unsere Tätigkeit auch auf die spektakulären brasilianischen Quarzite ausgeweitet und die Überseemärkte erreicht.
Bis heute hat das Unternehmen seinen Entwicklungsgedanken bewahrt und strebt nach kontinuierlichen Innovationen bzgl. der verschiedenen Bearbeitungen oder der Einführung neuer Materialien.
Marmi Rossi SpA investiert in moderne und innovative Technologien, um schnell auf neue Marktbedürfnisse zu reagieren und maximale Kundenzufriedenheit zu gewährleisten.
Engagement, Hartnäckigkeit und unternehmerische Fähigkeiten haben es möglich gemacht, dass das Unternehmen zu den führenden der Branche gehört.
Marmi Rossi SpA